Das Aufgebot


Die Eheschließung im "Tanzsaal des Kaisers" wird rechtskräftig durch einen Standesbeamten vollzogen.

 


Bezüglich des gewünschten Hochzeitstermins bitten wir Sie, vorab eine Anfrage an das zuständige Standesamt in Bad Frankenhausen zu richten.
Sie erfahren dort, welche Unterlagen erforderlich sind.

Adresse:

Stadtverwaltung Bad Frankenhausen
Markt 1
06567 Bad Frankenhausen


Ihre Ansprechpartnerin ist

Frau Schmidt
Telefon: 03 46 71 / 7 20 25
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Vor-Ort-Termin


"Der Hochzeitstag ist der schönste Tag im Leben." - das ist nicht nur eine Redewendung!
Und selbstverständlich hat jedes Paar eine ganz bestimmte Vorstellung davon, wie dieser Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

 


Aus diesem Grund liegt es uns sehr am Herzen, dass Ihre Trauung höchst individuell ist und Ihre speziellen Wünsche hinsichtlich des Ablaufs und der Ausgestaltung berücksichtigt werden.
Wir empfehlen Ihnen deshalb, vorab mit uns einen Vor-Ort-Termin zu vereinbaren. So können Sie sich am besten persönlich ein Bild von der Höhle insgesamt und vom "Tanzsaal" machen, wo die Zeremonie stattfindet.
Sofern Ihnen das wirklich traumhaufte Ambiente für Ihre Hochzeit zusagt, werden wir natürlich alle Einzelheiten mit Ihnen genau klären.

Also dann - setzen Sie sich mit uns in Verbindung - wir nehmen uns gern Zeit für Sie!

Telefon: 03 46 71 / 5 45 - 0
E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.


Der alte Kaiser Friedrich I. Barbarossa ist durch einen geheimnisvollen Zauber in ein unterirdisches Schloss im Kyffhäuser versetzt worden. Dort sitzt er schlafend auf einem Stuhl von Elfenbein an einem großen, runden Tisch aus Marmorstein, den Kopf in die Hände gestützt. Sein roter Bart leuchtet wie Feuersglut und ist durch den Tisch hindurch bis auf die Füße, ja sogar fast um den ganzen Tisch gewachsen. Alle hundert Jahre erwacht der Kaiser aus seinem tiefen Schlaf, bewegt sein Haupt und blinzelt mit den Augen. So winkt er dem treuen Zwerg Alberich zu, bittet ihn hinaufzugehen und nachzuschauen, ob die Raben noch um den Berg fliegen und krächzen. Ist dies der Fall, wird der Kaiser traurig und murmelt in seinen Bart, dass er noch hundert Jahre würde warten müssen, um zur Welt zurückzukehren, um Frieden und Einheit zu stiften. So schließt er seufzend die Augen und schläft abermals hundert Jahre. Erst wenn der Bart ganz um den runden Marmortisch gewachsen ist, wird das Warten ein Ende haben, wird sich ein stolzer Adler in die Lüfte emporschwingen und die Raben vertreiben. Dann erwacht der Kaiser mit seinen gleichfalls verzauberten Getreuen, steigt zur Welt in seine Pfalz  hinauf und wird allenthalben Ordnung schaffen.

 

Vor 100 Jahren charakterisierten die Geschichtsschreiber Barbarossa wie folgt: Er war ein Mann von mittlerer Größe und wohlgebaut, mit blondem Haar, weißer Haut und rotem Bart. Er war ein edler, tapferer, freigiebiger, im Glück und Unglück gleich standhafter Fürst, fest auf dem verharrend, was er für sein Recht und seine Pflicht hielt. Friedrich besaß ein bewundernswertes Gedächtnis und für seine Zeit ungewöhnliche Kenntnisse.

 

Und so beschrieb Acerbus Morena (gest. 1167) über Friedrich I.:

"Der Kaiser war von edelster Herkunft. Er besaß mittlere Körpergröße, war von schöner Gestalt und besaß ebenmäßige und gut proportionierte Gliedmaßen; sein hellhäutiges Gesicht schien wie von rötlicher Farbe übergossen. Sein Gesichtsausdruck war heiter, als ob er stets lächeln wollte; er hatte weiße Zähne, sehr schöne Hände, einen feinen Mund. Er war außerordentlich streitbar, von lange anhaltendem Zorn, kühn und unerschrocken, rasch und redegewandt, freigebig, jedoch nicht verschwenderisch, behutsam und vorausschauend im Rat, schnellen Geistes, überströmend an Weisheit.
Den Freunden und Gutgesinnten gegenüber war er liebreich und gnädig, zu den Feinden aber schrecklich und unerbittlich, ein Hüter der Gerechtigkeit und Liebhaber der Gesetze, gottesfürchtig und mildtätig, vom Glück überaus begünstigt und fast von allen geliebt, so dass die Natur nur darin irrte, dass sie ihn als Sterblichen erschuf, ihn, dem seit langem kein Kaiser gleichgekommen war."

 

 

 


Enchanted by a mysterious spell, the old Kaiser Frederick I. Barbarossa was transported to an underground palace in the Kyffhäuser Mountains where he is still in a deep sleep sitting on an ivory chair at a large round marble table, with his head resting in his hands. His red beard glows like embers and has grown right through the table down to its feet and almost all the way around it. Every hundred years the Kaiser wakes from his deep sleep, moves his head and blinks to summon his faithful gnome Alberich. He asks Alberich to climb up to the outside of the mountain to see if the ravens are still squawking and flying around it. If they are, great sadness overcomes the Kaiser and he murmurs into his beard that he must wait yet another hundred years before he can return to the outside to bring unity and peace to the world. Sighing, he closes his eyes again and sleeps for another hundred years. Only when his beard has grown all the way around the round marble table will his waiting come to an end because at this point, a proud eagle will sweep up into the air, frighten the ravens away, the Kaiser and his faithful followers will awake from the spell, climb up and out into his worldly palace and restore order everywhere. 

 

100 years ago chroniclers described Barbarossa as follows: He was a well-built man of medium height, with blonde hair, white skin and a ginger beard. He was a noble, brave, generous ruler, steadfast in both luck and misfortune; persistent in what he regarded to be just and to be his duty. Frederick had an admirable memory and exceptional knowledge for his time.

 

Acerbus Morena (deceased: 1167) wrote of Frederick I.:

"The Kaiser was of the most noble origins. He was of medium build, had a pleasant frame and even, well-proportioned limbs, his pale-skinned face appeared to have been dashed with a red tint. His facial expression was cheerful as if he always wanted to smile; he had white teeth, very beautiful hands and a fine mouth. He was exceptionally aggressive, of long lasting wrath, bold and intrepid, swift and articulate, generous, but not extravagant, careful and foresighted in consultation, quick witted and overflowing with wisdom.
He was affectionate and gracious to friends and well-meaning folk, but terrible and relentless towards enemies. An upholder of justice and lover of rules, devout, charitable, surrounded by luck and loved by almost everyone, so much so in fact, that nature must have been mistaken in creating him as mortal, the man that no other Kaiser had equalled for a long time previously.“    
 

 

Nach der Altensteiner Höhle in Schweina (1801) wurde die Barbarossahöhle 1866 als zweite Schauhöhle in Thüringen überhaupt für die Öffentlichkeit erschlossen und war das mit Abstand erste Ausflugsziel im Kyffhäusergebitge. Sie gehört zu den meistbesuchten Schauhöhlen in Deutschland und erlangte aus wirtschaftlicher Sicht seit etwa 1895 eine überörtliche Bedeutung, als zahlreiche Verbesserungen der touristischen Infrastruktur realisiert wurden. Ein wichtiger Grund für die bemerkenswerte Entwicklung als Touristenmagnet ist der anhaltende Besucherstrom auf den Kyffhäuser, der 1896 mit der Einweihung des Denkmals ausgelöst wurde und zur Folge hatte, dass vor allem Tagestouristen die Barbarossahöhle aus Tradition in ihren Ausflug einbezogen haben. Neben der Ausschmückung der Barbarossasage war auch die landschaftliche Schönheit des Kyfffhäusergebirges sowie die Bedeutung der Kurstadt Bad Frankenhausen für das stetige Ansteigen der Besucherzahl verantwortlich.

Kontakt

Barbarossahöhle im GeoPark Kyffhäuser
Mühlen 6, OT Rottleben
99707 Kyffhäuserland

Telefon: +49 (0)34671 5450
Fax: +49 (0)34671 54514
Mail: service@hoehle.de

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