Herzlich willkommen in der sagenumwobenen Barbarossahöhle.


Wir laden Sie recht herzlich ein zu einem Naturerlebnis der besonderen Art: 

Im Norden Thüringens, im Nationalen GeoPark Kyffhäuser, 6 km vom Soleheilbad Bad Frankenhausen entfernt, liegt unsere Barbarossahöhle. Sie ist eine von weltweit nur zwei existierenden Schauhöhlen im Anhydritgestein und damit eine absolute geologische Rarität. Am 20. Dezember 1865 wurde das einzigartige Naturwunder zufällig von Bergleuten bei der Suche nach Kupferschiefer entdeckt und bereits wenige Wochen später als Schauhöhle freigegeben.

Kommen auch Sie mit uns auf spannende Entdeckungsreise durch Barbarossas unterirdisches Reich voller Wunder und Geheimnisse und erleben Sie die faszinierende Kombination von Natur und Geschichte. Erforschen Sie mit allen Sinnen Erdgeschichte und erfahren Sie gleichzeitig viel Interessantes über den alten Kaiser Friedrich I. und die Sage, die sich um ihn rankt...

Wir freuen uns sehr, Ihnen unser großes Naturwunder zeigen zu können!

Lassen Sie sich verzaubern, es wird ... einfach sagenhaft!

 

Bilder von der Eröffnungsfeier des Erlebnisspielsplatzes.

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  Tourismusverband Südharz-Kyffhäuser e. V. - Entdecken Sie unsere Region!

 

 

 

 

 

 

                    

 

 

  

 

            

 

 

       

 

 

         

 

 

 

  

 

 

 


Wir laden Sie recht herzlich zu unseren Veranstaltungen ein und würden uns sehr über Ihren Besuch freuen!
Ausführliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie rechtzeitig vorher im Menü Aktuelles.

8. April bis 3. Mai 2017WORLD OF LIGHTS - Lichterwelten

Faszinierende Lichtblicke in einzigartiger Höhlenwelt!
Erleben Sie unsere Höhle als Lichtkunstwerk
täglich eine Sonderführung um 17.30 Uhr

 

1. Juni 2017 - Kindertag

9 Uhr bis 13 Uhr viele Mitmach-Aktionen im Außenbereich
Einweihung der neuen Geo-Erlebnislandschaft


26. August 2017 - GREGORIANIKA

Konzert im Tanzsaal mit dem ukrainischen Chor Gregorianika
Beginn: 19 Uhr

 

23. September 2017 - Barbarossa Music Show

Musical 3. Teil
Beginn: 19 Uhr


15. Oktober 2017
- Herbstfest

Thema in diesem Jahr: "Kaiser Rotbart empfängt Obst-Hoheiten"
ab 11 Uhr buntes Markttreiben im Außenbereich
14 Uhr: Offizieller Empfang der Majestäten durch den Kaiser

 

23. Dezember 2017
- Traditionelle Mettenschicht


Weihnachtliche Bergmannsbräuche und Höhlentheater

1. Veranstaltung 15 Uhr
2. Veranstaltung 17 Uhr

 

Feierliche Zeremonie im "Tanzsaal des Kaisers"


Die örtlichen Gegebenheiten erlauben es, dass bis zu 100 Gäste Ihrer Hochzeitszeremonie beiwohnen können.

 

 

Die Gebühr für die Nutzung des "Tanzsaales" beträgt 300,00 €.

In diesem Preis sind folgende Leistungen inbegriffen:

- Bereitstellung von Tischen und Stühlen
- dekorative Raumausgestaltung mit Blumen und Kerzen
- Technik für die musikalische Umrahmung
- Beleuchtung
- Bereitstellung von Personal zur Absicherung der Veranstaltung und Betreuung der Gäste


 

 

 

 

  


Die Hochzeitsgesellschaft betritt die Höhle über den 178 Meter langen Entdeckungsstollen.
Auf Wunsch wird das Brautpaar vom Kaiser Rotbart höchstpersönlich in Empfang genommen.

 


Von hier aus sind es nur wenige Schritte bis zum "Tanzsaal", wo die Gäste ihre Plätze einnehmen.
Es ist ein sehr feierlicher und anrührender Moment, wenn  das Braupaar schließlich die Stufen vom Kaiserthron herunterschreitet.

 

 


Die Standesbeamtin Frau Schmidt besiegelt den Bund der Ehe und Kaiser Barbarossa gibt selbstverständlich auch "seinen Segen dazu".

 


Nach der Eheschließung ist noch etwas Zeit für traumhafte Erinnerungsfotos...

 

 

z. B. am Thron vom sagenumwobenen Kaiser Barbarosssa.



Zusätzliche Angebote

Gern stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, um Ihren Hochzeitstag höchst feierlich und individuell auszugestalten. Hier möchten wir Ihnen noch einige Leistungen vorstellen, die Sie auf Wunsch zusätzlich in Anspruch nehmen können, um Ihre Feier harmonisch abzurunden. (Preise nach Absprache)


Romantische Fahrt...


 


Sektempfang

Auf das JA-Wort sollten Sie unbedingt mit Ihrer Hochzeitsgesellschaft anstoßen... mit einem Glas Sekt oder einem anderen Getränk ihrer Wahl.
Zum Sekt können wir ihnen außerdem ein kleines Canape - Buffet arrangieren.

Der Sektempfang ist unmittelbar am Entdeckungsstollen möglich, durch den die Hochzeitsgesellschaft die Höhle wieder verlässt...

 

 


... oder auf der angrenzenden Wiese

  


... oder auf der Terrasse des Eingangsgebäudes


 


Beratung

Gern sind wir Ihnen behilflich bei der Auswahl von

- professionellen Fotografen
- Lokalitäten für die Bewirtung und Unterbringung der Hochzeitsgesellschaft

Für alle Ihre besonderen Wünsche werden wir die entsprechenden Anbieter ausfindig machen, z. B. für

- Hochzeitstauben
- Musikalische Umrahmung mit Trompete oder Panflöte

 

 

 

 

Das Aufgebot


Die Eheschließung im "Tanzsaal des Kaisers" wird rechtskräftig durch einen Standesbeamten vollzogen.

 


Bezüglich des gewünschten Hochzeitstermins bitten wir Sie, vorab eine Anfrage an das zuständige Standesamt in Bad Frankenhausen zu richten.
Sie erfahren dort, welche Unterlagen erforderlich sind.

Adresse:

Stadtverwaltung Bad Frankenhausen
Markt 1
06567 Bad Frankenhausen


Ihre Ansprechpartnerin ist

Frau Schmidt
Telefon: 03 46 71 / 7 20 25
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Vor-Ort-Termin


"Der Hochzeitstag ist der schönste Tag im Leben." - das ist nicht nur eine Redewendung!
Und selbstverständlich hat jedes Paar eine ganz bestimmte Vorstellung davon, wie dieser Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

 


Aus diesem Grund liegt es uns sehr am Herzen, dass Ihre Trauung höchst individuell ist und Ihre speziellen Wünsche hinsichtlich des Ablaufs und der Ausgestaltung berücksichtigt werden.
Wir empfehlen Ihnen deshalb, vorab mit uns einen Vor-Ort-Termin zu vereinbaren. So können Sie sich am besten persönlich ein Bild von der Höhle insgesamt und vom "Tanzsaal" machen, wo die Zeremonie stattfindet.
Sofern Ihnen das wirklich traumhaufte Ambiente für Ihre Hochzeit zusagt, werden wir natürlich alle Einzelheiten mit Ihnen genau klären.

Also dann - setzen Sie sich mit uns in Verbindung - wir nehmen uns gern Zeit für Sie!

Telefon: 03 46 71 / 5 45 - 0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Der alte Kaiser Friedrich I. Barbarossa ist durch einen geheimnisvollen Zauber in ein unterirdisches Schloss im Kyffhäuser versetzt worden. Dort sitzt er schlafend auf einem Stuhl von Elfenbein an einem großen, runden Tisch aus Marmorstein, den Kopf in die Hände gestützt. Sein roter Bart leuchtet wie Feuersglut und ist durch den Tisch hindurch bis auf die Füße, ja sogar fast um den ganzen Tisch gewachsen. Alle hundert Jahre erwacht der Kaiser aus seinem tiefen Schlaf, bewegt sein Haupt und blinzelt mit den Augen. So winkt er dem treuen Zwerg Alberich zu, bittet ihn hinaufzugehen und nachzuschauen, ob die Raben noch um den Berg fliegen und krächzen. Ist dies der Fall, wird der Kaiser traurig und murmelt in seinen Bart, dass er noch hundert Jahre würde warten müssen, um zur Welt zurückzukehren, um Frieden und Einheit zu stiften. So schließt er seufzend die Augen und schläft abermals hundert Jahre. Erst wenn der Bart ganz um den runden Marmortisch gewachsen ist, wird das Warten ein Ende haben, wird sich ein stolzer Adler in die Lüfte emporschwingen und die Raben vertreiben. Dann erwacht der Kaiser mit seinen gleichfalls verzauberten Getreuen, steigt zur Welt in seine Pfalz  hinauf und wird allenthalben Ordnung schaffen.

 

Vor 100 Jahren charakterisierten die Geschichtsschreiber Barbarossa wie folgt: Er war ein Mann von mittlerer Größe und wohlgebaut, mit blondem Haar, weißer Haut und rotem Bart. Er war ein edler, tapferer, freigiebiger, im Glück und Unglück gleich standhafter Fürst, fest auf dem verharrend, was er für sein Recht und seine Pflicht hielt. Friedrich besaß ein bewundernswertes Gedächtnis und für seine Zeit ungewöhnliche Kenntnisse.

 

Und so beschrieb Acerbus Morena (gest. 1167) über Friedrich I.:

"Der Kaiser war von edelster Herkunft. Er besaß mittlere Körpergröße, war von schöner Gestalt und besaß ebenmäßige und gut proportionierte Gliedmaßen; sein hellhäutiges Gesicht schien wie von rötlicher Farbe übergossen. Sein Gesichtsausdruck war heiter, als ob er stets lächeln wollte; er hatte weiße Zähne, sehr schöne Hände, einen feinen Mund. Er war außerordentlich streitbar, von lange anhaltendem Zorn, kühn und unerschrocken, rasch und redegewandt, freigebig, jedoch nicht verschwenderisch, behutsam und vorausschauend im Rat, schnellen Geistes, überströmend an Weisheit.
Den Freunden und Gutgesinnten gegenüber war er liebreich und gnädig, zu den Feinden aber schrecklich und unerbittlich, ein Hüter der Gerechtigkeit und Liebhaber der Gesetze, gottesfürchtig und mildtätig, vom Glück überaus begünstigt und fast von allen geliebt, so dass die Natur nur darin irrte, dass sie ihn als Sterblichen erschuf, ihn, dem seit langem kein Kaiser gleichgekommen war."

 

 

 

Nach der Altensteiner Höhle in Schweina (1801) wurde die Barbarossahöhle 1866 als zweite Schauhöhle in Thüringen überhaupt für die Öffentlichkeit erschlossen und war das mit Abstand erste Ausflugsziel im Kyffhäusergebitge. Sie gehört zu den meistbesuchten Schauhöhlen in Deutschland und erlangte aus wirtschaftlicher Sicht seit etwa 1895 eine überörtliche Bedeutung, als zahlreiche Verbesserungen der touristischen Infrastruktur realisiert wurden. Ein wichtiger Grund für die bemerkenswerte Entwicklung als Touristenmagnet ist der anhaltende Besucherstrom auf den Kyffhäuser, der 1896 mit der Einweihung des Denkmals ausgelöst wurde und zur Folge hatte, dass vor allem Tagestouristen die Barbarossahöhle aus Tradition in ihren Ausflug einbezogen haben. Neben der Ausschmückung der Barbarossasage war auch die landschaftliche Schönheit des Kyfffhäusergebirges sowie die Bedeutung der Kurstadt Bad Frankenhausen für das stetige Ansteigen der Besucherzahl verantwortlich.

Aufgrund der natürlichen Eingangslosigkeit werden in der Barbarossahöhle keine größeren Tiere angetroffen und sind auch Fledermäuse eher sehr selten. Trotzdem beherbert die Höhle eine artenreiche und individuenreiche Fauna. Nachgewiesen wurden Strudelwürmer, Krebse, Spinnen, verschiedene Insekten, wie z.B. Zweiflügler und Käfer sowie Boden- und Grundwasserorganismen, die sich wegen ihrer geringen Größe einer Beobachtung entziehen. Sie ernähren sich von Resten zerfallener Tiere und Pflanzen, die über Verbindungen der Höhle zur Erdoberfläche eingetragen wurden. Noch nicht ausreichend erörtert ist die Frage nach der natürlichen Fauna im Vergleich zu der heutigen, durch die künstlichen Zugänge  und den Besucherstrom veränderten.

Als besonders bedeutungsvoll einzustufen ist der Nachweis

  • des Ringelwurms Troglochaetus beranecki DELACHEAUX (Schulze und Uhlmann 1960)
  • von Lößschnecken (Meissner 1957)

Beim Ringelwurm handelt es sich um ein echtes Grundwassertier und entwicklungsgeschichtlich gesehen um ein Tertärrelikt.
Die pleistozänen Lößschnecken in den Höhlensedimenten beweisen zusammen mit anderen Indizien die Existenz einer offenen Wasserverbindung zum Pfannenspring, einer Quelle 400 m nördlich der Barbarossahöhle.

Neue Geo-Erlebnislandschaft

Am 1. Juni war es endlich soweit: die neue Geo-Erlebnislandschaft wurde offiziell eingeweiht.

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Konzert mit dem Chor Gregorianika "Ora et labora" - Tour 2017

Beginn: 26.08.2017, 19:00
"Gregorianika" steht für mystische Stimmung und makellosen Gesang zwischen Mittelalter und Moderne und schenkt einen Moment zum Innehalten in unserer schnelllebigen Zeit. Der Chor wird inmitten der zauberhaften Höhlenwelt friedvolle, ruhige Gelassenheit vermitteln. Wenn er zu singen beginnt, fühlt man sich unweigerlich zurückversetzt ins Mittelalter. Gewaltig und kraftvoll erklingen die Stimmen und sorgen für eine gehörige Gänsehaut bei den Zuhörern.

Anfahrt

Kontakt

Barbarossahöhle im GeoPark Kyffhäuser
An den Mühlen 6, OT Rottleben
99707 Kyffhäuserland

Telefon: +49 (0)34671 5450
Fax: +49 (0)34671 54514
Mail: service@hoehle.de

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